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Umgang mit Messer

Sicher gibt es viele Möglichkeiten Taschenmesser auf- und einzuklappen. Die geübten Messerbenützer werden sich keine Gedanken machen und ihr gewohnten Bewegungsabläufe einfach anwenden.
Bei Kinder empfiehlt es sie von Anfang mit einer Methode vertraut zu machen, um mögliche Verletzungen vorzubeugen.
Eine Hand fixiert das Messer mit den vier Fingerkuppen auf der einen und mit Daumen und Handballen auf der anderen Seite. Die Klinge klappt vom Körper weg. Die Klinge wird im Halbkreis herausgezogen. Die Einkerbung auf der Klinge (Nagelhieb) gibt dem Daumen den nötigen Halt.
Das Messer ist dann geöffnet, wenn die Klinge mit einem spür- und hörbaren Klicken einrastet.
Bei den Opinel Messer wird die Klinge mittels Drehring fixiert (Virobloc).
Das Einklappen funktioniert mit dem umgekehrten Ablauf. Wichtig ist die Klinge mit Daumen und Zeigefinger festzuhalten bis zum vollständigen Einklappen. So hat man die Klingenbewegung immer unter Kontrolle und klemmt sich dabei keinen Finger ein.

Sitzhaltung beim Schnitzen
Wer schnitzt, der sitzt. Die Erwachsenen tragen hierfür die Verantwortung und haben die entsprechende Vorbildfunktion.
Immer vom Körper weg schnitzen, dabei auf die Beine achten: entweder seitlich neben den Beinen oder zwischen den gespreizten Beinen.
Die Schnitzbewegung erfolgt gegen den Boden.
Der Schnitzbereich liegt immer vor den Knien.
Ausreichend Abstand zur nächsten Person.
Das Messer stets am Werkstück, und ins Futteral stecken bzw. einklappen, wenn nicht geschnitzt wird.
Ein scharfes Messer ist gefährlich, ein stumpfes Messer kann noch gefährlicher sein.