Ein Taschenmesser ist ein kluger Gegenstand, im Gegensatz z.B. zu einem Bleistiftspitzer, der ein dummer Gegenstand sei. Das sagt Wolfgang Schmidbauer in der „Zeit“. Seine Mutter habe den Bleistift mit einem Messer angespitzt. Wer das mache, müsse Umsicht entwickeln, seine Kraft dosieren, exakt arbeiten – aber könne dadurch auch die Spitze des Bleistifts feiner anspitzen.

Wichtiger als Muskelkraft ist Schärfe. Der Schreiner oder Koch müssen immer darauf achten, sehr scharfes Werkzeug zu haben. Eine stumpfe Klinge kostet Kraft und man kann nicht exakt arbeiten. Nichts aber ist gefährlicher als mit stumpfen, ungenauem Werkzeug zu arbeiten.

Das gilt selbstverständlich auch für Kindermesser.

Opinel-Messer z.B lassen sich hervorragend und einfach nachschleifen. Dazu braucht es nicht viel, ein einfacher Wetzstein kann genügen.