Ein Laguiole Messer war ursprünglich vor allem ein Werkzeug. Ein Werkzeug, das die Hand des Menschen verlängert. Zunächst reines Gebrauchsobjekt, sicherte es schnell seinen Platz auch als „objet emblématique“, als Gegenstand mit identitätsstiftender Wirkung einer Region und – heute mehr denn je – einer Rückkehr zu den Werten des Bodens, zu echter Handarbeit, Einzigartigkeit und Nachhaltigkeit. Das Laguiole hat erfolgreich seinen Weg zum Begleiter in den Taschen moderner, gebildeter und weltoffener Menschen gemacht.

Unter allen Messern weltweit kennt das Laguiole die größte Vielfalt von Ausführungen, Materialien, Verzierungen und Schmuckelementen. Die natürliche Eleganz und die harmonisch ausgeglichenen Linien des Laguiole, mit denen es seine Schöpfer im 19. Jahrhundert versahen, eröffnen das Feld für Kreativität. Seine geschwungenen Formen lassen heutigen Designern freien Raum und sind Quelle zeitgemäßer Inspiration. Das Laguiole erzählt eine zur Zukunft hin gerichtete Geschichte.

Der „Rolls Royce“ des Taschenmessers, wie ein Laguiole gerne genannt wird, hat seinen Platz weltweit eingenommen. Prominente wie Sean Connery oder Elon Musk besitzen dieses Kultobjekt. Französische Politiker verschenken es an Gäste auf Staatsbesuch. Sommeliers öffnen die vorzüglichsten Jahrgänge mit ihrem Laguiole. Modeschöpfer und Architekten entwerfen neue Modelle. Im Museum of Modern Art, New York wird das Messer geehrt, in Sterne-Restaurants aufgetischt, in der Küche, bei der Jagd, auf dem Land oder in der Stadt genutzt. Ja, nutzen sollte man es.

Das Laguiole ist ein Messer für’s Leben (un couteau à vie), unentbehrlicher Begleiter für jedermann und ein Muss für Liebhaber schöner Handwerkskunst. Es steht wie kaum ein anderer Gegenstand für das sprichwörtliche Savoir Vivre.