Blog ScharfesMesser

.....eine Form von Leidenschaft

Kategorie: Opinel (Seite 2 von 2)

Nach unserer ersten Nacht im Freien

Wunderbares Wetter, herrlich für eine ausgiebige Osterwanderung mit den Kindern. Und dann der Höhepunkt beim gemeinsamen Lagerfeuer am See. Noch ohne Mücken. Wir schnitzen unsere Stöcke, halten sie teigumwickelt in das Feuer, Jenny hat die Gitarre dabei. Zufrieden, satt und herrlich müde wickeln wir uns in die Schlafsäcke….ein guter Tag geht zu Ende.

Nach einer frischen, aber nicht kalten Nacht schnippeln wir zusammen unser Frühstück. Alles was noch wir noch an Essen im Bollerwagen finden kommt in die Pfanne. Nochmals das Feuer entfacht, brutzeln Kartoffeln, Karotten, Tomaten…..und noch ein paar Eier vor sich hin.

Vegetarier und Ausbeinmesser

Ein kritischer Mensch und mittlerweile guter Kunde fragte mich mal, vielleicht zurecht, warum ich als Vegetarier auch Tranchier-, Filetier- oder Ausbeinmesser verkaufe. Nun ja, erstens ist das für jeden eine freiwillige Entscheidung und jeder hat seine Gründe. Und zweitens gibt es einfach hervorragende Messer für jeden Zweck. In der Küche werkeln und schnippeln, am besten in netter Gesellschaft und einem Glas Wein (Biolek ist nicht vergessen), das Zischen und Bruzzeln und die Diskussion darüber, ob noch ein Thymianzweig zum Braten gehören muss, die Vorfreude darüber, wenn das scharfe Messer durch das zarte Fleisch, ab und zu gekauft beim Biobauer, gleitet, der erste Bissen, das kann ich mir auch als Vegetarier gut vorstellen.
In unserer Küche benützen wir dafür fast nur noch Messer von Opinel.

TYPISCH FRANKREICH: DAS TRADITIONSMESSER OPINEL

Scharfer Kult. Sie sind unsere Nachbarn, doch wie gut kennen wir sie wirklich? Das ARTE Magazin folgt zur Wandersaison im Oktober dem lebenslangen Begleiter jedes Franzosen: dem Traditionsmesser Opinel.
Bis nach Santiago de Compostela sind es Tausende schweißtreibende Kilometer. Der Jakobsweg ist eine körperliche und geistige Herausforderung. Wenn es darauf ankommt, zieht der Deutsche sein multifunktionales Schweizer Taschenmesser mit weißem Kreuz auf rotem Grund aus der Tasche – inklusive Mini-Schere, Nagelfeile und Pinzette zum Herausnehmen, die nie benutzt wird, aber irgendwie doch immer verloren geht.
Der Franzose braucht einzig sein Opinel. Eine Klinge, der Griff aus Buchenholz, genau eine Funktion: schneiden. Und das seit 125 Jahren. Anno 1890, dem Jahr übrigens, nach dem auch das erste klappbare Modell der Schweizer Armee benannt ist, erfand der 18-jährige Joseph Opinel das Messer in den französischen Savoyen. Seitdem ist es zum Kulturgut Frankreichs avanciert. Jedes Kind kennt es: „mon premier Opinel“, das Einstiegsmodell mit abgerundeter Klingenspitze. Über 300 Millionen Mal wurden die Messer in der ganzen Welt verkauft. Das
Opinel hat sogar den Schweizer Alleskönner überholt und auch Deutschland erobert. Schon 1985 wählte das Victoria and Albert Museum in London das
Opinel unter die 100 am besten designten Objekte der Welt – zusammen mit der Rolex und dem Porsche 911.
Das Design des Opinels mag zeitlos sein, doch man sieht ihm die Streifzüge mit seinem Besitzer bald an: Auf dem Buchengriff formt sich recht schnell eine Patina in Fingerform, die garantiert rostende Klinge bekommt braune Spuren und mit ihr das darauf eingravierte Markenlogo der „gekrönten Hand“. Und wie wäscht man so ein Messer aus Holz und Stahl? Eben: gar nicht!
Der echte Connaisseur steckt das dreckige Messer in den Boden und wischt dann lässig den Schmutz ab. Die drehbare Sicherungsschelle, die „virole“, die das Zurückklappen auf die Finger verhindern soll, ist komplett verklemmt von Rost, Erde oder Sand, die Kohlenstoffstahlklinge stumpf. Der Deutsche wird nach dem Pilgermarsch sein Messer, das er immer gewissenhaft gewaschen und abgetrocknet hat, in perfektem Zustand in die Schublade legen. Der Franzose behält sein Arbeitswerkzeug, das „outil“, in der Hosentasche. Wenn der Enkel dann fragt, wie der Jakobsweg war, kann der Franzose erzählen, woher die Erde stammt, die in der „virole“ steckt. Erklären, wie mit ihm das Messer gealtert ist. Er wird sagen, dass jeder Schnitt, jeder Schritt auch, seine Spuren hinterlässt. Er wird seinem Enkel so die Liebe für dieses so wunderbar unperfekte Opinel mitgeben.
Dem Deutschen bleibt sein sauberes Messer, glänzend, aber doch glanzlos – mit Zahnstocher, Dosenöffner und fehlender Pinzette.
Julien Wilkens für das ARTE Magazin

kein Opinel!

Virobloc

Viele Klappmesser Klappmesser haben ein Rutschgelenk, das aufgrund der Reibungskraft zwischen Klingengelenk und Rückenfeder das unbeabsichtigte Zusammenklappens erschwert, jedoch nicht gänzlich verhindert. Eine definitive Sicherung vor dem unbeabsichtigten Zusammenklappen eines Messers ist jedoch nur durch eine feste Verriegelung der Klinge mit dem Griff zu erreichen.
Arretierung
Um das unbeabsichtigte Wiedereinklappen der Klinge zu vermeiden, haben viele Taschenmesser eine Verriegelung (eng. lock). Die ausgeklappte Klinge von Klappmessern kann über einen Schlitzring, eine Rückenfeder, eine Wippe, eine Seitenfeder oder die Griffschale verriegelt werden.
Schlitzring-Verriegelung (Slotring Lock)
Die ausgeklappte Klinge wird durch Drehen des Schlitzrings (Ring mit querem Schlitz) über dem Klappgelenk am Vorderende des Griffs verriegelt, so dass die Klinge nicht mehr durch den Schlitz gleiten kann. Entriegelt wird durch Zurückdrehen des Schlitzrings, so dass die Klinge wieder durch den Schlitz des Schlitzrings in die Klingenbucht des Griffs zurückgeklappt werden kann. Beispiel für ein Klappmesser mit Schlitzring-Arretierung ist das Opinel-Messer. Der Schlitzring wird von Opinel drehbarer Sicherheitsring bzw. Virobloc genannt. Der Vorteil dieser Arretierung ist, dass das Messer sowohl im ausgeklappten, wie auch im eingeklappten Zustand verriegelt werden kann. 

Olivenholz

Olive kennen wir meist aus der Küche. Südländisches Flair zieht ein in die gesunde Küche. Gutes Olivenöl ist gesund, schmackhaft zum Kochen und Braten, pflegend für Haut und Haare – aber nicht alle Produkte sind gleich gut. Die Bezeichnungen auf den Etiketten der Ölflaschen sind durch die EU festgelegt. Steht „Natives Olivenöl extra“ oder „Olivenöl nativ extra“ auf dem Etikett, dann handelt es sich um ein Erzeugnis der höchsten Qualitätsstufe. Mehr z.B. Utopia-Ratgeber

Das Holz vom Olivenbaum ist ein europäisches Hartholz mit sehr hohem Anteil an ätherischen Ölen. Olivenholz wird meist aus der spanischen Provinz Andalusien importiert. Durch seinen hohen Ölgehalt ist dieses Holz besonders hygienisch und antibakteriell. Es zeichnet sich durch sehr gute Feuchtigkeitsresistenz aus, ist eines der schwersten und härtesten, sowie widerstandsfähigsten Hölzer. Ideal für Messergriffe, wie sie z.B. Opinel verwendet.

Opinel Pilzmesser

Das wichtigste Ausrüstungsutensil beim Sammeln von Pilzen ist natürlich der Korb Aber danach, und nicht weniger wichtig, ist es das Pilzmesser, das die Sammler dabei haben sollten. Und dieses sollte natürlich auch eine Bürste haben, damit man die Pilze bereits im Wald schnell grob vorsäubern kann.

Gute Erfahrungen konnte ich mit dem Opinel Pilzmesser (rostfreier SandvikStahl, Eichenholz) machen.

a gscheid’s Messer

„Es gibt so viele Messer, und manche sind wirklich gut. Aber was brauche ich?“ Die Frage kann ich nicht beantworten, aber erzählen welches bzw. welche Messer ich im Alltag benütze.

In der Küche, ganz klar: Opinel Küchenmesser, Intempora, Chefmesser.

 

 

 

 

Und wem das zu groß ist: Opinel Intempora Office Allzweckhelfer

 

Bin begeistert!

Damit macht Kochen Spaß:

Zurück zu den Ursprüngen geht Opinel mit der Küchenmesserserie Intempora. Das wuchtige Chefmesser mit seiner 20 cm langen und 3 mm starken Klinge aus rostfreiem Stahl ist in der Küche universell einsetzbar. Die Klinge wird im POM-Kunststoffgriff durchgehend fortgesetzt und gibt dem Messer somit eine große Stabilität beim Schneiden.

Opinel Küchenmesser, Intempora, ChefmesserOpinel Küchenmesser, Intempora, Chefmesser

bei scharfesmesser.com

Opinel Nr. 10 Carbon

Ein interessanter YouTube-Film von Reini Rossmann

Neuere Beiträge »