Blog ScharfesMesser

.....eine Form von Leidenschaft

Monat: Juni 2019

Opinel: Messer für das Savoir vivre

Was haben Pablo Picasso und Paul Bocuse mit vielen Abenteurern, Outdoor-Fans und ganz „normalen“ Menschen gemeinsam? Die Liebe zu „ihrem“ Opinel, dem legendären französischen Taschen-Klappmesser. Während der Künstler seine Skulpturen damit formte, würde sich der französische Spitzenkoch für das Opinel entscheiden, wenn er nur einen Gegenstand mit auf eine einsame Insel nehmen dürfte. Seit fast 125 Jahren hat das praktische Schneidwerkzeug unzählige Geschichten geschrieben – und erfreut sich ungebrochener Beliebtheit.

z.B. das Opinel Taschenmesser Größe 8, Carbon zum Sonderpreis von 8,90 €

nicht ohne mein Opinel

Was kann man nicht alles über die Klinge springen lassen. Da gibt es Apfelmesser, Brieföffner, Entermesser, Hippen, Macheten, Skinner, Skalpelle, Tapeten- und Rasiermesser sowie Zigarrenguillotinen. Und es gibt mein Opinel. Ein Messer, um alles zu zerteilen, zu schnitzen und zu ritzen. Die Klinge aus schwedischem Edelstahl, das Heft aus französischem Buchenholz. Drumherum liegt fest eine Blechmanschette, um die sich wiederum locker ein Sicherungsring drehen lässt, der die Schneide nach dem Öffnen arretiert.

1890 von dem 18-jährigen Werkzeugmachersohn Joseph Opinel in AlbiezLe-Vieux für die Landarbeiter Savoyens erdacht, hat sich das schlichte Design bis heute fast nicht verändert. In anderen Messern stecken USB-Sticks, Höhenmesser und Taschenlampen – im Opinel steckt die rustikale Eleganz des Bewährten. Damit markiert es haarscharf den Unterschied zwischen den technikbegeisterten Deutschen, die das Schweizer Armeemesser mit seinen mindestens 21 Zusatzfunktionen vorziehen, und den Franzosen, die nicht ohne ihr Opinel in den Wald gehen. Sie wissen: Dieses Messer geht einem nicht im Sack auf und es liegt bequem in der Hand. Es wurde vom Londoner Victoria and Albert Museum zu einem der 100 schönsten Produkte der Welt gekürt und vermittelt doch die Illusion, man könne damit Wölfe und Bären abwehren. Vielleicht ist es ein Männer-Ding, aber ohne mein Messer begebe ich mich nur ungern in die Fremde. Allerdings war es schon im Mittelalter üblich, zum Auswärtsessen stets die eigene Klinge mitzuführen.

Mein Modell heißt übrigens No. 10, seine Schneide mit der Schmiedemarke misst zehn Zentimeter. Während andere Messer auch nach jahrelangem Gebrauch oft noch wie neu wirken, trägt No. 10 die opinel-typische dunkle Patina, man könnte sagen: seine Geschichte. Ganze Reisen lassen sich daran nacherzählen. Gekauft für die Interrailtour 1992 über Amsterdam, Paris und Rom nach Istanbul, hat diese Klinge Haschisch zerteilt, Knoblauch zerdrückt und Herzchen in Olivenbäume geritzt. Aus vollgeschwitzten Jeans wurden vollgeschwitzte Shorts. Der Knauf sauste auf die Köpfe armer Goldbrassen, die Messerspitze legte Holzsplitter aus schwarzen Füßen frei. Braucht man ein Reisetagebuch, wenn man so ein Messer hat?

Doch trotz der vielen Dienstjahre: Nach Rom kann man auf meinem Messer nicht reiten. Ich habe es gerade von einem Scherenschleifer in Haiti schärfen lassen. Auf dieses Messers Schneide steht nun nichts mehr.

von Philipp Lichterbeck

Schnitzeljagd

Eine Schnitzeljagd ist definitiv der Klassiker unter den Abenteuern für Kinder. Und eine tolle Sache für die Kinder, die in den Ferien nicht in den Urlaub fahren oder fliegen. Klar, am Ende gab es eine Schatzkiste, aber die Kinder hatten auch die Aufgabe einen besonderen Gegenstand unterwegs zu sammeln. Am Lagerfeuer präsentierten sie sich ihre gefundenen Schätze. Das war ein Spaß.

Opinel Taschenmesser Größe 8, Carbon

Die Klinge des Opinel-Messers besteht aus hochlegiertem XC90 Kohlenstoffstahl und ist leicht nachschärfbar. Sie lässt sich über das Drehen eines Sicherheitsrings (Virobloc-System) blitzschnell arretieren. Der Griff ist aus getrocknetem, lang gelagertem Buchenholz gefertigt. Eine Speziallackierung schützt vor Feuchtigkeit.

=> Zum Sonderpreis von 8,90 €

Opinel Taschenmesser Größe 9, Carbon